Bachblüten

Anfang des 20. Jahrhunderts stellte Dr. Edward Bach im Verlaufe seiner Studien fest, dass bei gleicher Symptomatik ein Arzneimittel bei verschiedenen Menschen unterschiedlich wirkt. Er kam zu dem Schluss, dass nicht die Krankheit, sondern der Mensch und wie die Krankheit auf ihn wirkte, im Zentrum einer Behandlung stehen sollte. Jeder Krankheit liegt ein Gemütszustand zugrunde. Wird dieser früh genug erkannt und «geheilt», bricht die Krankheit gar nicht aus. Aufgrund dieser Erkenntnisse entwickelte er eine neue Heilmethode, die als Bach Blüten-Therapie bekannt wurde. Das Ziel war es, den Menschen eine einfache Methode mit überschaubaren und einfach anzuwendenden Mitteln zur Verfügung zu stellen.

Die Krankheit als solches verliert an Bedeutung. Ins Zentrum rückt die Reaktion eines Menschen oder Tieres auf die Krankheitssymptome. Was ist der Krankheit vorausgegangen, welche Ereignisse und welcher Persönlichkeitstyp ist der Mensch oder das Tier. Dr. Edward Bach teilte 38 verschiedene Gemütszustände in 7 Gruppen ein: Angst, Unsicherheit, Interessenlosigkeit, Einsamkeit, mangelnde Abgrenzungsfähigkeit, Mutlosigkeit und Verzweiflung und übergrosse Sorge um das Wohl anderer.

Bachblüten können bei Tieren unterschiedlich angewendet werden. Grundsätzlich sollten Sie keinen Alkohol enthalten, da dieser die Akzeptanz, aufgrund des Geruchs, oft herabsetzt. Normalerweise erstelle ich die Mischungen in Sprühflaschen aus Violettglas. Mischungen in Tropfenflaschen erstelle ich nur auf ausdrücklichen Wunsch des Halters, da diesen Mischungen ein Konservierungsmittel (Essig o.ä.) beigefügt werden muss. Der Eigengeruch kann eine Ablehnung auslösen.
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